Eine Prüfung für den Hund

28. Juni 2013

Einen Hund wünschen sich viele zum Freund. Sich so ein Tier anzuschaffen, ist aber gar nicht leicht. In ganz Deutschland gibt es nämlich Bestimmungen, an die man sich halten muss. Sie sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.

In Niedersachsen etwa gelten ab Montag neue Regeln. Eine besagt: Jeder, der sich einen Hund anschaffen will, muss vorher eine Prüfung ablegen. Das betrifft aber nur Erwachsene. Die Regel gilt auch für Hundebesitzer, die noch nicht so viel Erfahrung mit Hunden haben.

Dass man nachweisen muss, ob man geeignet ist, einen Hund zu halten, ist nicht neu. Das gibt es in den meisten Bundesländern - allerdings nur bei bestimmten Hunderassen. In Niedersachsen aber sind nun alle Hunderassen betroffen. Viele Experten sind nämlich der Meinung: Wenn man mit einem Hund nicht richtig umgeht, dann kann es zu Unfällen kommen. Dann beißt ein Hund vielleicht sogar einen Menschen.

Bei der Prüfung in Niedersachsen müssen die Leute Fragen beantworten, etwa zum Verhalten von Hunden. Außerdem müssen sie im ersten Jahr als Hundebesitzer einen Praxis-Test machen. Wer durchfällt, dem wird der Hund aber nicht gleich weggenommen. «Man kann den Test beliebig oft wiederholen», sagt eine Fachfrau.

Nicht alle finden diese neue Regelung gut. Manche Experten sagen zum Beispiel: Es muss nicht sein, dass so viele Hundehalter überprüft werden.

dpa.

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