Eine Prognose wirft einen Blick in die Zukunft

07. Februar 2013

Ob ich wohl nächstes Schuljahr meine Note in Englisch verbessern kann? Mal sehen. In Deutsch läuft es aber bestimmt wieder gut.» Solche Gedanken hast du dir vielleicht schon mal vor dem Beginn eines neuen Schuljahres gemacht.

Auch große Unternehmen wagen am Anfang eines neuen Jahres einen Blick in die Zukunft. Das nennt man Prognose.

Am Donnerstag hat zum Beispiel der Autohersteller Daimler seine Prognose für das Jahr 2013 abgegeben. Das Unternehmen versucht darin vorherzusagen, wie es im nächsten Jahr wohl laufen wird. Ganz wichtig ist natürlich: Wie viele Autos werden vermutlich verkauft?

Um das zu schätzen, guckt das Unternehmen unter anderem darauf, wie es der Wirtschaft in Deutschland und der Welt gerade insgesamt geht. Denn wenn es eine Krise in der Wirtschaft gibt, müssen die Unternehmen mit Schwierigkeiten rechnen. Dann haben viele Leute keine Arbeit oder Angst, ihren Job zu verlieren. Sie haben weniger Geld und kaufen sich eher kein neues Auto.

Wenn ein Autohersteller in einem Jahr ein neues Modell auf den Markt bringt, kann er meist mit vielen Verkäufen rechnen. Denn auf das neue Modell warten zahlreiche Autofahrer schon gespannt. Auch Daimler hat für 2013 einige neue Modelle angekündigt und hofft, viele davon zu verkaufen.

Außer den Einnahmen sind für eine Prognose natürlich auch die Ausgaben eines Unternehmens wichtig. Muss zum Beispiel eine neue Fabrik gebaut werden, muss die Firma erst mal viel Geld bezahlen.

Und wer interessiert sich für so eine Prognose? Das ist in erster Linie die Börse. Die Börse ist eine Art Marktplatz. Dort werden aber keine Kartoffeln oder Äpfel verkauft, sondern Anteile von Unternehmen wie Daimler. Die heißen Aktien. Und bevor jemand so eine Aktie einer Firma kauft, möchte er natürlich wissen, wie es ihr geht. Und genau dabei hilft die Prognose.

dpa.

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