Ein künstlicher Winter braucht viel Technik

23. Januar 2015

Klingt nicht schlecht: Wenn im Winter kein Schnee liegt, einfach eine Schneekanone im Garten aufstellen. Knopf drücken und alle Freunde können zur Schneeballschlacht kommen...

So einfach funktioniert das leider nicht. Mal davon abgesehen, dass Schneekanonen ziemlich teuer sind. Die meisten Schneekanonen brauchen viel Technik, damit das mit dem Schnee wirklich klappt.

Zum Beispiel sehr viel und sehr kaltes Wasser. Das wird aus einem Speichersee oder Brunnen in spezielle Kühltürme gepumpt. Anfangs hat das Wasser manchmal noch um die neun Grad. Wenn es durch die Kühltürme gelaufen ist, sind es nur noch etwa zwei Grad. Das ist viel kälter als das Wasser, das bei uns normalerweise aus dem Wasserhahn kommt.

Bevor das Wasser von der Schneekanone in winzigste Tröpfchen versprüht werden kann, muss es zur Schneekanone gepumpt werden. Das passiert mit sehr viel Druck. Dafür brauchen die meisten Schneekanonen eigene Pumpanlagen. Diese füllen schnell ein ganzes Haus.

Damit Pumpen, Kühltürme und Schneekanonen zusammen funktionieren, wird so eine Anlage nicht von Hand gesteuert. Man benutzt Computer dafür. Der Computer kontrolliert genau die Temperatur, überwacht wie viel Wasser und Strom verbraucht werden, und ob der Druck stimmt.

dpa.

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