Ein gefährdetes Korallenriff

20. Juli 2021

«Ich habe die Ergebnisse unserer Luftaufnahmen nach einem Überflug meinen Studenten gezeigt. Und dann haben wir geweint.» Das hat ein Experte für Korallen-Forschung schon vor längerer Zeit gesagt. Korallen sind kleine Meerestiere, die sich nicht fortbewegen können. Stattdessen haften sie an einer Stelle im Meer.

Der Forscher sprach damals über ein berühmtes Korallenriff: das Great Barrier Reef (gesprochen: grait bärria rief) vor der Ostküste des Landes Australien. Seitdem ist die Lage eher schlimmer als besser geworden.

Fachleute haben herausgefunden: Mehr als die Hälfte der Korallen hat das Riff innerhalb von etwa 20 Jahren verloren. Das habe unter anderem mit dem Klimawandel zu tun, sagen Experten. Umweltschützer sehen auch die Schifffahrt als Bedrohung.

In den kommenden Tagen soll darüber entschieden werden, ob das Riff als besonders gefährdet eingestuft wird. Das könnte auch Folgen für das Land Australien haben. Viele Menschen dort verdienen Geld damit, dass Urlauber sich das Riff anschauen. Schlechte Nachrichten würden das Geschäft erschweren.

dpa.

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