Ein Laternen-Umzug für den heiligen Martin

28. Oktober 2013

Kinder mit Laternen ziehen im Herbst häufiger durch die Straßen, vor allem rund um den 11. November. Manchmal werden sie von einem Mann auf einem Pferd begleitet, der einen roten Mantel trägt.

Das soll Sankt Martin sein: ein römischer Soldat, der vor einigen hundert Jahren lebte. Er soll sich besonders um arme Menschen gekümmert haben. Einmal soll er einem frierenden Bettler geholfen haben - indem er seinen Mantel mit ihm teilte. Später wurde Martin sogar Bischof.

An einem 11. November soll Sankt Martin beerdigt worden sein. Deshalb erinnern viele sich an diesem Tag an ihn. Auch der Brauch mit den Laternen soll daher stammen: Früher sind die Menschen nämlich angeblich mit Kerzen und Fackeln zu seinem Grab gegangen.

Nach seinem Tod wurde er von der katholischen Kirche zum Heiligen erklärt. Deshalb nennen wir ihn heute auch Sankt Martin. Das Wort «Sankt» kommt von dem lateinischen Begriff «sanctus» und bedeutet heilig.

dpa.

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