Ein Endlager soll Atom-Müll sicher verwahren

29. April 2016

Es gibt Bio-Müll, Papier-Müll und Plastik-Müll. Und es gibt ganz speziellen Müll: Atom-Müll.

Der entsteht zum Beispiel, wenn in Atom-Kraftwerken Strom erzeugt wird. Atom-Müll ist sehr gefährlich. Er sendet Strahlen aus, die Menschen und Tiere krank machen können.

Deshalb kann man den Atom-Müll nicht einfach auf eine Müll-Kippe bringen. Man braucht einen sicheren Platz, um ihn aufzubewahren. So ein Platz wird Endlager genannt. Die Suche nach einem Endlager beschäftigt Fachleute schon lange. Es gibt sogar eine Gruppe von Fachleuten, die seit Jahren darüber berät, wie man am besten nach so einem Endlager sucht.

Die Fachleute wollen demnächst ihre Ergebnisse vorstellen. Dann geht die Suche nach einem Endlager richtig los. Viele Experten sind der Meinung, dass man den Atom-Müll am besten unter der Erde lagert, in tiefen Bergwerken. «So soll sichergestellt werden, dass keine Gefahr mehr von den Abfällen ausgeht», erklärt eine Fachfrau.

Der Atom-Müll würde dann in spezielle Behälter verpackt und in den Bergwerken gelagert. Das Gestein soll dauerhaft verhindern, dass Strahlung an die Erdoberfläche dringt.

So einen Ort zu finden, ist nicht einfach. Der Atom-Müll soll immerhin für eine Million Jahre dort lagern! Und man muss heute sicher sein, dass er dort für die ganze Zeit sicher ist. Es dürfen zum Beispiel keine Risse im Gestein auftreten, durch die Strahlung entweichen könnte.

Bis zum Jahr 2031 soll ein Endlager gefunden worden sein. Bis dort dann der erste Atom-Müll eingelagert wird, werden noch einige Jahre mehr vergehen.

An diesem Wochenende erklären Fachleute in Berlin Bürgern unter anderem, worauf man bei der Suche nach einem Endlager achten muss.

dpa.

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