Ein Atlas nur für Wolken

28. Oktober 2014

Keine Wolke am Himmel gleicht der anderen. Aber trotzdem gibt es verschiedene Arten von Wolken, die sich irgendwie sehr ähnlich sehen.

Es gibt zum Beispiel welche, die wie ein Wattebausch einzeln am Himmel hängen. Dann wieder gibt es Wolken, die sich wie ein Schleier über den Himmel legen oder die ihn als dicke Schicht ganz bedecken.

Schon vor gut 200 Jahren beschrieb ein Mann in England zum ersten Mal vier verschiedene Grundarten von Wolken. Er gab ihnen lateinische Namen: Zirrus (Haarlocke), Stratus (Schichtwolke), Kumulus (Haufenwolke) und Nimbus (Regenwolke).

Diese Beschreibung der Wolken gilt noch heute. Allerdings ist die Sache etwas komplizierter geworden. Wolkenbeobachter entscheiden zunächst, in welcher Höhe eine Wolke schwebt. Man sagt auch: in welchem Wolken-Stockwerk. Man unterscheidet drei Stockwerke: weit oben, so mittelhoch oder ziemlich weit unten. Einige Wolken sind so dick, dass sie durch alle Stockwerke von ganz unten nach ganz oben reichen.

Und damit ist es noch nicht genug! Fachleute beschreiben das Aussehen und die Eigenschaften der Wolken dann noch genauer, wieder mit lateinischen Namen. Sie bestimmen zum Beispiel, ob eine Wolke flockig oder faserig aussieht oder wie lichtdurchlässig sie ist. Heraus kommen dann Namen wie: Altocumulus stratiformis translucidus - eine ausgedehnte Wolkenschicht im mittleren Wolkenstockwerk, durch die die Sonne noch hindurchscheinen kann. Alles klar?

Bilder verschiedener Wolken kannst du dir in einem Wolkenatlas anschauen, zum Beispiel hier: http://wolkenatlas.de/

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2021
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG