Die Kanzlerin und ihr Herausforderer

27. Juni 2013

Wenn Politiker lange Reden halten, kann das schon mal langweilig sein. Denn sie sprechen über komplizierte Politik-Sachen, bei denen man sich prima auskennen muss. Sonst versteht man sie oft nicht. Doch am Donnerstag warteten einige Menschen gespannt auf zwei Reden. Die eine hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Chefin der deutschen Regierung. Die andere Rede hielt Peer Steinbrück. Er will gern den Job von Frau Merkel.

Damit Peer Steinbrück tatsächlich Kanzler wird, müssten seine Partei und eine andere im September sehr viele Stimmen bei einer wichtigen Wahl bekommen: der Bundestagswahl. Bei der Wahl entscheiden die Bürger, welche Parteien als Nächstes in Deutschland die Politik bestimmen sollen.

Deshalb sind die beiden Politiker auch schon längst damit beschäftigt, Werbung für jeweils ihre Partei zu machen. Also Angela Merkel für die CDU und Peer Steinbrück für die SPD. Reden halten ist dabei eine gute Möglichkeit.

In ihren Reden vor Politikern im Bundestag betonten beide, worin die eigene Partei besonders gut sei - und was die andere Partei falsch mache. Begleitet wurden die Reden dabei vom Klatschen der Parteifreunde unter den Zuhörern. Oder auch vom Lachen oder verdutzten Raunen der anderen Seite.

Doch egal wie die Reden waren: Letztlich entscheiden die Wähler im September, welche Partei mit in der Regierung sitzt.

dpa.

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