Die Drehung der Erde mischt einen See durch

06. Juni 2019

Zehen ins Wasser halten und fühlen: Wie kalt ist der See? So macht man das gerne im Badeurlaub.

Im Gardasee in Italien haben Forscher die Temperatur aber viel genauer untersucht. Zwei Jahre lang fuhren sie immer wieder mit einem Schiff über den großen See und prüften: Wie warm oder kalt ist das Wasser an bestimmten Stellen und wie weht der Wind?

Dazu musst du wissen: Der Gardasee ist an seiner tiefsten Stelle etwa 350 Meter tief. Wenn der Berliner Fernsehturm in ihm stehen würde, könnte man nur noch die Spitze sehen.

Weit unten im See ist das Wasser kalt. Doch das kalte Wasser gelangt auch nach oben. Die Forscher haben nun herausgefunden: Das Mischen hat nicht nur mit dem Wind und unterschiedlichen Temperaturen in der Region zu tun. Sondern auch damit, dass sich die Erde dreht. Dadurch wird das Wasser noch mehr durchgemischt. Bisher wussten die Forscher nur, dass die Erdbewegung Einfluss auf das Wasser in den Meeren hat. Aber sogar bei so großen Seen wirkt sie!

dpa.

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