Dicht hintereinander auf der Autobahn

06. April 2016

Wenn Lastwagen auf der Autobahn unterwegs sind, sollen sie einen bestimmten Abstand zueinander halten. Doch für mehrere Lastwagen galt das in den vergangenen Tagen nicht. Sie fuhren dichter hintereinander her, als es sonst erlaubt ist.

Das lag daran, dass sie zu einem besonderen Projekt gehörten. Sechs Hersteller machten dabei mit.

Die Lastwagen waren mit spezieller Technik ausgestattet und miteinander vernetzt. Das machten Radar, GPS und WLAN möglich. So konnten die Fahrzeuge automatisch Spur und Distanz halten und enger hintereinander herfahren. Das nennt man Truck Platooning. Platooning bedeutet: in der Kolonne fahren. Was das bringt?

Auf diese Weise sollen sie unter anderem Kraftstoff sparen. Fahren sie dichter hintereinander her, verbrauchen sie weniger Energie. Das ist ähnlich wie bei Radfahrern bei Rennen, die im Windschatten anderer Radfahrer fahren. Das gleichmäßige Tempo der Lastwagen soll auch Staus verhindern.

Die Fahrzeuge kamen aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Belgien und den Niederlanden. Am Mittwoch erreichten die Lastwagen Rotterdam. Die Stadt liegt in den Niederlanden.

dpa.

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