Der neue Zehn-Euro-Schein lässt sich ertasten

13. Januar 2014

Spätestens im Herbst könntet ihr so einen vielleicht mal in der Hand halten: einen ganz neuen Zehn-Euro-Schein. Geld-Experten stellten ihn nun in der Stadt Frankfurt am Main vor.

Der neue Schein lässt sich auch mit den Fingern erkennen. Auf einer Seite ertastet man auf dem Schein rechts und links nämlich kleine Linien. Außerdem spürt man die Ziffer zehn und das Bild.

Diese Muster sind für Geldfälscher eine harte Nuss. Denn sie lassen sich nicht leicht nachmachen, sagen die Experten. Außerdem fühlt sich der Schein fester und glatter an. Nicht so labberig, wie manchmal die alten Scheine. Die Geld-Fachleute wollen die Euro-Scheine so sicherer machen.

Der neue Zehner besitzt aber auch noch andere Merkmale, die man schwer fälschen kann. Zum Beispiel hat die «10» auf der Banknote eine besondere Farbe. Es ist ein Smaragd-Grün. Wenn man den Schein kippt, verändert sich dieses Grün zu einem dunklen Blau. Ab September sollen Menschen das neue Geld dann auch mal in den Händen halten.

Mit dem alten Geld kann man aber trotzdem noch bezahlen. Am Geldautomaten werden dann aber nur noch neue Scheine ausgezahlt. So lange, bis alle alten Scheine eingesammelt worden sind. Das dauert wahrscheinlich noch ziemlich lange.

Die Experten wollen bald auch noch andere Scheine überarbeiten, sagen sie. Als nächstes ist der 20-Euro-Schein dran. Der wird von Fälschern im Moment noch besonders oft nachgemacht.

dpa.

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