Das Land Iran: Wüste, Moscheen und besondere Früchte

04. Januar 2018

Datteln oder Pistazien hast du vielleicht schon mal gegessen. Oder sie zumindest im Supermarkt gesehen. Aber weißt du auch, woher diese Früchte und Nüsse kommen? Sie wachsen zum Beispiel im Land Iran.

Über den Iran reden gerade viele Menschen. Denn dort gehen seit einigen Tagen Demonstranten auf die Straßen. Sie protestieren zum Beispiel gegen hohe Preise für Lebensmittel. Dafür machen sie häufig die Regierung verantwortlich. Das ist sehr mutig, denn im Iran ist es nicht so einfach, gegen die Regierung zu protestieren. Manche Menschen kommen dafür sogar ins Gefängnis.

Der Iran liegt viel weiter im Süden als Deutschland, auf dem Kontinent Asien. Mit dem Flugzeug braucht man von uns aus etwa fünf Stunden dort hin. Es gibt dort Berge, Meer und Wüsten. Der Iran grenzt unter anderem an die Länder Türkei und Afghanistan.

Im Sommer ist es im Iran oft wärmer als bei uns. Es kann mehr als 35 Grad Celsius heiß werden. Dafür friert es im Winter in manchen Orten. Auf einigen Bergen kann man dann sogar Skifahren.

Knapp 80 Millionen Menschen leben im Iran. Das sind etwa so viele wie in Deutschland. Allerdings verteilen sie sich auf viel mehr Platz. Denn der Iran ist etwa vier Mal so groß wie Deutschland.

Besonders viele Menschen leben in der Hauptstadt Teheran. Dort gibt es einen berühmten riesigen Markt. Besucher können sich auch einige Moscheen ansehen. In diesen Gotteshäusern beten Muslime. Beinahe alle Menschen im Iran sind Muslime, sie gehören also zur Religion Islam.

Der Islam ist im Iran sehr wichtig. Die größte Macht haben dort nicht unbedingt der Präsident oder die Regierung, sondern religiöse Führer. Sie bestimmen deshalb viele Regeln.

dpa.

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