Das Wattenmeer schützen

20. Oktober 2017

Ebbe und Flut formen an der Nordsee eine einzigartige Landschaft: das Wattenmeer.

Zwei Mal am Tag ist der Meeresboden dort nicht von Wasser bedeckt. Dann kommen Würmer, Muscheln, Schnecken und Krebse ans Licht. Für die Vogelwelt bedeutet das: jede Menge Futter!

Aber im Wattenmeer tummeln sich noch viele andere Tiere. Zum Beispiel Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale. Die Nordsee-Küste ist auch darum ein beliebtes Reiseziel. Besucher wandern an der Küste oder auf den Inseln - und bei Ebbe auch direkt auf dem Watt. So können sie den Lebensraum besonders gut bestaunen. Weil dieser so einzigartig ist, muss er besonders gut geschützt werden.

Darum kümmern sich schon seit langer Zeit Naturschützer aus drei Ländern gemeinsam: aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. Denn zu diesen drei Staaten gehört das Wattenmeer. Vor 20 Jahren einigten sie sich auf einen genauen Plan für den Schutz des Gebietes.

In dem Plan steht zum Beispiel drin, dass seltene Landstriche wie Dünen oder Salzwiesen geschützt werden sollen. Oder dass die Vögel nicht gestört werden dürfen. «Viele Zugvögel nutzen das Wattenmeer als Rastplatz», erklärt ein Experte. «Sie sollen auch in Zukunft hier Nahrung finden und Kraft tanken.»

Die Naturschützer sagen, dass ihr damaliger Plan ein ziemlicher Erfolg war. Heute leben zum Beispiel wieder viele Seehunde im Wattenmeer. Kegelrobben haben sich dort sogar wieder angesiedelt, nachdem sie lange Zeit verschwunden waren. Den Erfolg ihres Plans feiern die Naturschützer nun zum 20. Jahrestag.

dpa.

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