Besonders ängstlich sind wir nicht

10. September 2020

Gründe sich zu fürchten, gibt es viele. Leute haben Angst vor Unfällen oder vor Naturkatastrophen, vor Krieg oder vor Krankheiten. Wovor wir tatsächlich Angst haben, untersuchen Forscher in Deutschland genauer.

Dazu befragen sie jedes Jahr 2400 Leute. Dabei reden sie über Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit. Über die neuesten Ergebnisse waren die Forscher überrascht. Denn die Befragten zeigten sich so wenig ängstlich wie lange nicht. Obwohl man sich wegen der Corona-Krise gerade viele Sorgen machen könnte.

Die Leiterin der Umfrage erklärte: «Momentan haben wohl viele Menschen das Gefühl, dass sie sich durch das Einhalten der AHA-Regeln vor Corona schützen und dass auch die Regierung so weit alles im Griff hat.» Die AHA-Regel steht für Abstand, Hygiene, Alltagsmasken. Hygiene bedeutet etwa: gründliches Händewaschen.

Stattdessen gab mehr als die Hälfte der Leute an, dass sie sich Sorgen wegen der Politik des US-Präsidenten Donald Trump machen. Fast genauso viele Leute befürchten, weniger Geld zur Verfügung zu haben. Die Angst an Corona zu erkranken gab nur etwa jeder Dritte an.

dpa.

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