Bauern ernten Getreide früher als sonst

20. Juni 2018

Auf manchen Feldern ist gerade ordentlich was los: Riesige Maschinen rollen dort entlang und wirbeln jede Menge Staub auf. Denn an einigen Orten hat die Getreide-Ernte begonnen, in Niedersachsen, Thüringen und Hessen zum Beispiel.

In diesem Jahr sind die Landwirte etwas früher dran als sonst. «Das Getreide ist notreif», sagt die Fachfrau Gabi von der Brelie. Das heißt: Es ist hart geworden, ehe es seine volle Größe erreicht hat. Das hat damit zu tun, dass es in letzter Zeit oft sehr heiß war und kaum geregnet hat. Für das Wachstum des Getreides ist das schlecht. «Die Körner sind deutlich dünner und schmaler», erklärt die Fachfrau.

Da die Körner kleiner sind, ernten die Bauern weniger. Allerdings hatten sie den gleichen Aufwand. Sie mussten das Saatgut ausbringen, düngen und spritzen. Und häufig haben sie die Pflanzen auch zusätzlich bewässert. Viel Arbeit, für die sie aber weniger Geld bekommen, wenn sie das Getreide verkaufen.

dpa.

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