Ausruhen am Sonntag

26. November 2014

Mit der ganzen Familie in den Zoo! Oder einfach mit allen zu Hause auf dem Sofa sitzen und fernsehen. So etwas klappt oft nur am Sonntag.

Denn viele Leute in Deutschland haben an diesem Tag frei. Erwachsene müssen nicht zur Arbeit und Kinder haben keine Schule. Suuuper! Doch wem haben wir das eigentlich zu verdanken?

Der Sonntag gilt schon seit Hunderten Jahren als Ruhetag. Der römische Kaiser Konstantin führte im Jahr 321 ein Gesetz ein. Das war vor mehr als 1600 Jahren. Darin hieß es: «Alle Richter, Stadtbewohner und Handwerker sollen am verehrungswürdigen Sonntag ruhen.»

Besonders wichtig ist der Sonntag für Christen. An diesem Tag gehen die Gläubigen zum Gottesdienst. Kaiser Konstantin mochte das Christentum. Er wollte, dass die Menschen am Sonntag in die Kirche gehen und beten konnten. Deshalb legte er die Regel fest.

Ein ähnliches Gesetz gibt es bei uns übrigens noch heute. Darin steht in etwa, dass man sich am Sonntag von der Arbeit ausruhen sollte. Doch das können nicht alle Menschen in Deutschland. In manchen Berufen wird auch sonntags gearbeitet: Lokführer, Busfahrer, Krankenschwestern und Ärzte sind nur einige Beispiele.

Manchmal haben sogar Geschäfte am Sonntag geöffnet. Der Vorteil ist: Die Leute können einkaufen gehen, wenn sie Zeit haben. Andererseits müssen dann noch mehr Menschen am Sonntag arbeiten. Deshalb finden viele Leute so etwas blöd.

Am Mittwoch ging es vor einem Gericht um das Thema. Dabei ging es um die Frage, welche Ausnahmen es für den freien Tag geben darf. Denn eigentlich sollen sich die Menschen am Sonntag ausruhen.

dpa.

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