Auf die Straße gehen für die Rettung auf dem Meer

07. Juli 2019

Die einen hielten einen Schwimmreifen in die Höhe, andere trugen orangefarbene Schwimmwesten. Dabei waren die Leute aber nicht am Meer unterwegs, sondern liefen durch die Stadt Hamburg.

Mit den Schwimmreifen, Westen und ihren Plakaten wollten sie bei einer Demonstration am Wochenende ihre Unterstützung zeigen. Und zwar für Leute, die versuchen auf dem Mittelmeer Menschen vor dem Ertrinken zu retten. So wie die Kapitänin Carola Rackete.

Ihr Schiff hatte Menschen von einem Schlauchboot aufgenommen und dann in einen Hafen des Landes Italien gebracht. Die Menschen auf dem Schlauchboot waren aus ihren Heimatländern geflüchtet. Mit dem Boot wollten sie nach Europa kommen.

Weil das Schiff von Carola Rackete die Menschen nach Italien brachte, gibt es jetzt viel Ärger. Denn einerseits gibt es die Pflicht, Menschen in Seenot zu retten. Andererseits darf Italien entscheiden, wer in seine Häfen fahren darf. Die Regierung dort will aber nicht, dass noch mehr Schiffe mit Geretteten etwa aus Afrika ankommen.

Die Menschen in Hamburg und mehreren anderen Städten forderten deshalb: Mehr Städte in Deutschland sollten solche Geretteten aufnehmen. Auch die Bundesregierung solle sich dafür einsetzen.

dpa.

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