An den Krieg erinnern

13. Februar 2020

Manche Menschen stellten Kerzen auf. Andere legten Blumen nieder. Später sollten Glocken läuten. Damit wollten die Menschen am Donnerstag in Dresden an etwas Trauriges erinnern. Denn vor genau 75 Jahren wurde diese Stadt aus der Luft angegriffen.

Erst nachts und dann tagsüber fielen Tausende Bomben auf Dresden. Die Stadt liegt im Osten Deutschlands am Fluss Elbe. Experten sagen: Bei den Angriffen starben etwa 25 000 Menschen. Von der Innenstadt blieben nur noch Trümmer übrig.

Damals herrschte ein Weltkrieg, den Deutschland mehrere Jahre zuvor angefangen hatte. Zu den Gegnern gehörten unter anderem die Länder Großbritannien und USA. Sie ließen die Bomben abwerfen. Zuvor hatten auch deutsche Soldaten Luftangriffe auf Städte etwa in Großbritannien geflogen.

Die Menschen in Dresden wollten am Donnerstag aber nicht nur an die Vergangenheit erinnern. Geplant war auch eine lange Menschenkette. Sie sollte ein Zeichen sein für Frieden und Versöhnung.

dpa.

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